MEINE MOTIVATION, MEIN CREDO:

WELCHES MEINER FOTOS MEIN FAVORIT IST? DAS, WAS ICH MORGEN MACHEN WERDE.

Imogen Cunningham

Ihr lieben Menschen,

Ich bin Paul, Hochzeitsfotograf, Görlitzer seit 1996, Vater und Gewichtheber in Teilzeit. Ich fühle mich jedenfalls wie einer, wenn ich meinen Sohn täglich aus dem vierten Stock runter und wieder hoch trage. 2017 kam er zur Welt – nur wenige Monate, nachdem ich mich als Fotograf selbstständig gemacht habe. Langweilig war mir seitdem nicht mehr!

Die Inspiration zu meinem Beruf stammt übrigens aus meiner eigenen Familie. Meine Oma hat zu DDR-Zeiten in Dresden als Assistentin für einen Fotografen gearbeitet und hat nicht nur Bilder in der Dunkelkammer gearbeitet und Bilder retuschiert, sondern ist im Sommer mit ihrem Chef auf dem Moped über die Dörfer gedüst, um Hochzeiten zu fotografieren. Ja, meine Oma war und ist einfach eine coole Socke.

Und eines steht fest: Hochzeiten zu fotografieren ist 'ne aufregende Sache. Als Fotograf darf ich natürlich nicht zu viel verraten, in diesem Beruf ist Verschwiegenheit heilig – aber was meine Kamera schon an großartigen Situationen festgehalten hat, mein lieber Schwan! Und damit meine ich nicht nur die fünftägige Hochzeitsreportage für ein indisch- görlitz'sches Pärchen auf der anderen Seite der Erde. Die Liebe ist immer für Überraschungen gut, ob nun in Mumbai oder Görlitz, in Gröditz oder Dresden.

Meine Oma ist übrigens ganz stolz drauf, dass ein Enkel in ihre Fußstapfen getreten ist. „Ach, hätte dein Opa das doch noch erleben können!“, sagt sie dann. Er ist nämlich hier geboren, in Görlitz, auf der polnischen Seite. Ich glaube, etwas anderes als ein Görlitzer Hochzeitsfotograf hätte aus mir gar nicht werden können.

(Der Text stammt aus der Feder der unheimlich talentierten Kollegin Juliana Socher aka Chrononauts Photography.)

GEHT GAR NICHT:

FINDE ICH ECHT SUPER:

die Musik von Nils Frahm; Kochen; große Bildbände; STAR WARS; neue Orte entdecken; Kaffee, gerne dreimal täglich; Platz & Weite; ein schönen Wein am Abend mit gutem Essen; toll designte Magazine+Zeitschriften; das Meer

Menschen, die nicht Autofahren können (Sorry!); Whiskey (Bäh!); Rassisten & Nazis; Sexisten; Homophobe; große Menschenansammlungen

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