Irgendwie zähle ich zu den Leuten, die nie mit dem Design ihres Blogs bzw. ihrer Website zufrieden sind. Neidisch schaue ich da, auf die in meinem Augen schicken Blogs von Uarrr, Martin oder dem Admartinators. Das sind Blogs die mir gefallen. Blogs die “einfach” (bzw. simpel) daher kommen, und doch besonders sind. Im letzten halben Jahr habe ich viel rumprobiert, mit WordPress-Themes wie minii litte und cleanr. Beide Themes gefielen mir weil sie simpel waren und eines gewissen Wert auf Typografie (Stichwort Helvetica) gelegt haben. Doch das Problem bei diesen beiden Designs war, das sie sich nur wenig bearbeiten ließen. Manche Plugins die ich gerne verwenden wollte, funktionierten bei diesen Themes nicht. Irgendwann in diese Woche bin ich dann auf das “Standard” WordPress-Theme Twentyeleven gestossen welches sich wohl durch das letzte WordPress-Update in mein Backend geschummelt hat.
Bis jetzt bin ich sehr mit dem Theme zufrieden, denn es bietet viele Einstellungsmöglichkeiten von Haus aus. Zum Beispiel ist es mit Twentyeleven möglich zwischen einem zwei oder einspaltigen Blogdesign zu wählen. Ich habe mich wie man sehen kann zuerst für das einspaltige Design entschieden weil ich denke, dass so Artikel und vor allem meine Fotos mehr Platz haben. Mit Hilfe der Anleitung von Voodoopress habe ich es auch geschafft das einspaltige Design gleich mal etwas breiter zu machen. Den Standardmäßig ist hier eine Breite von ca. 690 Pixeln vorgegeben was ich dann doch etwas wenig finde. 1000 Pixel solltens dann schon sein.
Twentyeleven bietet auch die Möglichkeit, dass man Plugins ans untere Seitenende verschiebt. Der Header des Blogs kann durch eigene Fotos und Bilder gestaltet werden. Was mir hier besonders gefallen hat, ist das man die Bilder für den Header nicht extra zuschneiden muss, sondern dass das Backend nach dem Upload der Bilder dem Nutzer selber die Möglichkeit gibt, die Bilder auf das passende Format von ca. 1000×200 px zu zuschneiden. Da entfällt eine Menge Rumschneiderei in Photoshop & Co.
Vorerst werde ich es also beim Twentyeleven-Theme belassen und vielleicht noch die ein oder andere Änderung im CSS vornehmen.
Bei allaboutbasics.com gibt es übrigens auch noch eine Menge Tipps wie man Twentyeleven nach seinen eigenen Wünschen mit ein paar Eingriffen im CSS verändern kann.