Durch das gemeinnützige Projekt Zukunftsvisionen2012 hatte ich letzten Freitag die Möglichkeit eine wunderschöne alte Villa in Görlitz zu fotografieren. Ich war durch Zufall über Facebook auf diese Projekt gestoßen und war sofort von den Bildern die das Haus zeigten fasziniert. Große, helle Räume, Parketboden, Blümchentapete an den Wänden – ein Traum von Haus könnte man sagen.




Einiges Wissenswertes findet man zu dem Haus auf der Website der Stadt Görlitz:
Das dreigeschossige, villenartige Gründerzeitmietshaus entstand 1898. Der Bauherr, Gustav von Fiebig-Angelstein, ein Rittmeister (i. e. Hauptmannsrang der Kavallerie), kaufte die Grundstücke mit den Hausnummern 15 und 16 und ließ zwischen die Häuser ein weiteres bauen, die Nummer 15a. Er lebte die nächsten zehn Jahre bis zu seinem Tod im Parterre des Hauses. Der erste Stock wurde von einer Grafenwitwe bewohnt, im zweiten Geschoss residierte ein Amtsgerichtsrat.
Das Haus stand die letzten Jahr leider leer – doch jetzt kehrt aber wieder Leben in die Villa ein – in Form von Kunst. Über das Projekt Zukunftsvisionen:
Am 02. Juni startet Zukunftsvisionen2012 in Görlitz!
„Zukunft sehen oder künftig zusehen?“ – Das diesjährige Motto lässt viel Raum für Eure Ideen! Mit unserem Ausstellungsprojekt Zukunftsvisionen wollen wir Euch einladen, mit uns einen Blick in die Zukunft zu werfen und spannende alte Gebäude in Görlitz aus ihrem Dornröschenschlaf zu wecken.
Zu diesem Zweck haben Studenten und Studentinnen des Studiengangs Kultur und Management der Hochschule Zittau/Görlitz vor 6 Jahren das Projekt Zukunftsvisionen ins Leben gerufen. Unser Ziel ist es, Künstler aus der Region zu fördern und ihnen Raum zur Entfaltung ihrer Arbeit zur Verfügung zu stellen. Dieser findet sich in den leider immer noch zahlreichen leer stehenden Gebäuden der kleinen Neiße-Metropole, die sich durch die Ausstellung in belebte Schauplätze verwandeln.
Dieses Jahr möchten wir die Grenzstadt Görlitz am östlichsten Rand des Landes dazu nutzen, erstmals auch polnische Künstler mit einzubeziehen und so die Zusammenarbeit der beiden Nachbarn zu stärken.
Viele weitere Fotos von dieser Villa gibt es wieder auf flickr. (Link zur DIASHOW)