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Was war, was ist, was bleibt – Mein Jahresrückblick

Der Kalender zeigt den 31.12.2016. Mehr Jahr geht nicht. Zeit, einmal kurz inne zu halten. Im vergangenen Jahr ist viel passiert und das Jahr 2017, was schon an die Türe klopft, verspricht eben so spannend zu werden. Doch keine Angst – ich werde Dich nicht mit einer Zusammenfassung jeder einzelnen Hochzeit langweilen. Meine Hochzeitsreportagen findest Du hier.

2016 war ein gutes und erfolgreiches Jahr für mich. Ohne Frage. Ich bin seit kurzem richtig selbstständig (später dazu mehr), bin als Fotograf viel gereist und habe viel dazu gelernt.

Hochzeiten in Görlitz und Sachsen

Den Großteil meiner Hochzeiten habe ich dieses Jahr in Görlitz fotografiert. Ein gewohntes Terrain für mich. Für zwei Hochzeiten durfte ich dann doch mal die geliebte Heimat verlassen und war deswegen wieder einmal auf Schloss Augustusburg und im Westharz. Diese Reisen, dieses „über den Tellerwand blicken“, hat mir gut getan. Wenn es natürlich auch etwas anstrengender und aufwendiger war. Im kommenden Jahr werde ich mehr als die Hälfte meiner bisher gebuchten Hochzeiten in Dresden und im Chemnitzer Umland fotografieren. Darauf freue ich mich schon sehr – endlich mal wieder etwas Neues sehen!

Natürlich habe in 2016 nicht nur Hochzeiten fotografiert. Ich war auch für verschiedene Reportagen in der Oberlausitz unterwegs. Diese Arbeiten findest Du auf meiner zweiten Website glaserfotografie.de, welche ich ebenfalls im vergangenen Jahr erstellt habe. Warum ich das gemacht habe kannst Du hier nachlesen. Ich glaube im Nachhinein, dass der Schritt der richtige war, auch wenn er ab und zu noch für Verwirrung sorgt, wenn ich höre „Sag mal, fotografierst Du nur noch Hochzeiten?“ – ich denke die Antwort sollte nun klar sein.

Way up north

Mein größtes Highlight, im Bezug auf mein „Business“, war die Reise zu Way up north nach Stockholm im Herbst. Du fragst Dich jetzt sicher: „Was ist Way up north?“ – Keine Angst, bis zum vergangen Februar hatte ich davon auch noch nie gehört. Erst Nils, bei dem ich zu einem Coaching in Berlin war, brachte mich auf diese Veranstaltung. Lange Rede, kurzer Sinn: Way up north ist im Grunde eine Art Konferenz, bei der 10 verschiedene internationale Hochzeitsfotografen von ihrer Arbeit berichten. Und so flog ich dann im Oktober des vergangenen Jahr nach Stockholm.
Neben Nils, den ich ja schon kannte, waren auch noch eine Menge anderer deutscher Hochzeitsfotografen dabei, unter anderem Björn und Till. In jedem Fall war die Reise in den Norden ein Erlebnis! Ich erlebte 10 sehr unterschiedliche Vorträge, teilweise sehr emotional, mit mehr als nur einem Gänsehautmoment.  Jeder hatte sich ein bestimmtes Thema überlegt – egal ob es um Social Media Marketing, Verkaufen oder Farben ging – in jedem Vortrag war etwas, was ich für meine Arbeit adaptieren kann!

In Klinikum

Den größten Schritt im vergangen Jahr habe ich erst vor gut einem Monat gemacht – ich habe mich 100%ig selbstständig gemacht. Der eine oder andere wird sich jetzt vielleicht an meinen Text vom August 2015 erinnern, in dem ich auch, so mehr oder weniger, angekündigt hatte, dass ich mich selbstständig mache. Tja, wie so oft kommt es anderes als man denkt. Ich habe in den letzten 12 Monaten auf Teilzeit im Städtischen Klinikum Görlitz in der Unternehmenskommunikation gearbeitet. Dort hatte ich eine tolle und sehr interessante Zeit in einem super Team. Ich habe nicht nur viele Mitarbeiter des Klinikums fotografiert, sondern konnte einen tiefen Einblick hinter die Kulissen bekommen – bis hinein in den OP-Saal. Es war sehr spannend und hat meine Sichtweise auf unser städtisches Krankenhaus positiv beeinflußt.

Selbstständigkeit

Seit Dezember 2016 ist es aber offiziell: Ich bin selbstständig! Ein Monat liegt nun bereits hinter mir. Ich werde sicher noch etwas Zeit brauchen, um mich an diese neue Arbeitswelt zu gewöhnen. Immerhin bin ich mehr als 7 Jahre lang im 9-to-5-Modus jeden Tag ins Büro gegangen und bin meiner Leidenschaft als Fotograf und Grafiker in meiner eigentlich Freizeit, am Wochenende oder im Urlaub nachgegangen. Damit ist jetzt erst einmal Schluß. Der Schritt bringt mir vor allem viel mehr Zeit und Flexibilität für meine Aufgaben und das wird am Ende meinen Brautpaaren, Kunden und nicht zu letzt meiner Freundin und Familie zu Gute kommen.

Wie geht es nun weiter?

Den Großteil des Jahres werde ich an den Wochenenden als Hochzeitsfotograf unterwegs sein. Außerdem stehen ein paar interessante längerfristige Projekte an. Ich möchte mein Profil als Reportagefotograf für Veranstaltungen oder Werbekunden schärfen, da ich gemerkt habe, dass mir diese Art der Fotografie Spaß macht. Und ab März werde ich wohl meine Regel: „Ich mache keine Babyfotos“ brechen – für einen ganz besonderen Menschen.

Danke!

Ich möchte all den Menschen Danke sagen, welche mich im Jahr 2016 begleiteten haben. Danke an alle Hochzeitspaare, welche mir ihr Vertrauen geschenkt haben. Danke an meine Partner, „Weiter-Empfehler“ und Facebooks-Fan. Und danke an Dich liebe Josi – dass du für mich da bist und mich unterstützt – ich glaube 2017 wird ein tolles Jahr für uns. <3

 

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